Doppelwand Plattenwärmetauscher für Trinkwassererwärmung
Bei der Trinkwassererwärmung stellt der Plattenwärmetauscher die Systemtrennung zwischen Heiz- und Trinkwasserkreis nach DIN EN 1717 her und erfüllt dabei die hygienischen Anforderungen an die Trinkwassererwärmung.
Zwei getrennt geprägte Bleche liegen pro Wärmeübertragungsfläche im Presskontakt aufeinander und sind nur an den Eckdurchlässen verschweißt. Der offene Spalt zwischen den Blechen macht eine undichte Platte sofort von außen sichtbar.
- Bauart
- Doppelwand
- Werkstoff Platten
- 1.4404 (316L)
- Dichtung
- EPDM
- Einsatzgebiet
- Trinkwassererwärmung
Technische Daten
| Max. Betriebsdruck | 25 bar |
|---|---|
| Temperaturbereich | -20 bis 180 °C |
| Plattenanzahl | (zu verifizieren) |
| Anschluss | (zu verifizieren) |
Vorläufige Richtwerte. Verbindliche Auslegung erhalten Sie mit Ihrem individuellen Angebot.
Erste Wahl, wenn eine Vermischung der beiden Medien konstruktiv ausgeschlossen sein muss - etwa zur Systemtrennung bei der Trinkwassererwärmung oder in Lebensmittel- und Pharma-Anwendungen. Druck- und Temperaturbereich liegen enger als bei der geschweißten Bauart. Die EPDM-Dichtung ist auf das Medium dieser Anwendung abgestimmt.
Ohne Öffnen kontrollierbar: Eine Leckage zeigt sich am Spalt, bevor sie ins System gelangt. Beratung zu Werkstoffen und Freigaben direkt aus Düsseldorf.
Typische Betriebsdaten und Auslegung
Trinkwassererwärmung über einen separaten Heizkreis verlangt eine Systemtrennung, weil das Heizwasser mit Wasseraufbereitung, Inhibitoren oder Korrosionsschutzmitteln versetzt sein kann, die im Trinkwasser nichts zu suchen haben. Der doppelwandige Plattenwärmetauscher stellt diese Trennung her, ohne auf die kompakte Bauform verzichten zu müssen.
Hartes Wasser neigt bei Erwärmung zur Kalkausscheidung. Die Online-Auslegung rechnet bewusst ohne pauschalen Fouling-Zuschlag und weist das im Datenblatt aus; ob und in welcher Höhe eine Verkalkungsreserve sinnvoll ist, prüft unser Engineering-Team bei der Angebotserstellung anhand der tatsächlichen Wasserhärte.
Für die Legionellenprävention nach dem einschlägigen DVGW-Regelwerk muss die Anlage zeitweise auf ein höheres Temperaturniveau aufheizen können. Die Online-Auslegung rechnet einen einzelnen Betriebspunkt; der zeitweise Aufheizbetrieb wird bei der Angebotsprüfung als zusätzlicher Lastfall berücksichtigt.
Warum ein doppelwandiges Gerät
Eine undichte Platte darf im Trinkwasserfall unter keinen Umständen beide Kreise verbinden. Die doppelte Blechlage mit offenem Leckagespalt macht eine Undichtigkeit sichtbar, bevor Heizwasser in das Trinkwassernetz gelangen kann.
Der Rahmen bleibt wie bei der gedichteten Bauart geschraubt und lässt sich für Wartung und Legionellenprüfung öffnen, ohne die Systemtrennung selbst anzutasten.
Datenblatt und Angebot
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